Nationalpark Timanfaya

Der Nationalpark Timanfaya wurde 1974 als solcher erklärt. Er befindet sich im Süden von Lanzarote und hat eine Oberfläche von 551 Quadratkilometern. Er ist der zweit meistbesuchteste Nationalpark von Spanien.
Die Vulkanlandschaft des Timanfaya entstand in den Jahren 1730 bis 1736. In dieser Zeit bildeten sich zahlreiche Vulkankegel (die Feuerberge, Montañas de Fuego) welche mit ihrer Magma ein Viertel der Insel Lanzarote bedeckten. Das einst fruchtbare Land wo viel Landwirtschaft betreiben wurde, bedeckt heute die erstarrte Lava. Im 19 Jh. gab es neue Ausbrüche. Im Jahr 1824 entstanden dabei weitere Vulkane wie der Vulkan Nuevo del Fuego (Chinero genant), der einzige der im heutigen Gebiet des Nationalparks liegt. Die vulkanische Aktivität ruht nun seit dem 25 Oktober 1824.

ReiseseitenLanzaElGolfo

Der Nationalpark hat dem Urlauber einiges zu bieten. Die Hitze der Vulkane steckt auch heute noch im Boden. An manchen Stellen finden sich in einem Meter Tiefe, Temperaturen von 100 Grad und in Tiefen von 10 bis 13 Metern 400 bis 600 Grad.
Ausser den bekannten Besucherzentrum und Restaurant, in dem mit heissen vulkanischen Gasen gekocht wird, hat die Nationalparkverwaltung versucht, dem Besucher weiteres zu bieten.
Alleine schon die Landschaft ist sehenswert. Mehrere Strasse durchziehen die Vulkanlandschaft und man glaubt in eine andere Welt versetzt zu sein. Die dunklen Lavafelder und Vulkankegel geben einen wunderbaren Kontrast zum blauen Himmel.
Eine alte landwirtschaftliche Tradition war früher der Anbau von Feigen in der Vulkanlandschaft. Ähnlich wie beim Weinbau von Lanzarote wurden die Feigenbäumchen in kleinen Kratern, die ausgehoben wurden, gepflanzt. Die Steinmauern drum herum geben einen Windschutz. Diese Feigenpflanzen sind nicht nur als grüne Flecken in der schwarzen Landschaft reizvoll sondern bilden auch ein wichtiges Ökosystem für bedrohte Tierarten wie z.B. bestimmte Taubenarten und Rebhühner.
Tipp: Wer mit dem Auto zum Flughafen fährt sollte mal bei Parken-und-Fliegen.de schauen.

ReiseseitenLanzaKameleWeiter Aktivitäten, Kamelreiten.
Eine der vielen Aktivitäten am Rand des Nationalparks ist das Kamelreiten. Am Startplatz gibt es auch ein kleines Museum das über die Geologie, Landwirtschaft und die Kamele (Dromedare) auf Lanzarote informiert. Vom Startplatz wird eine kleine Rundstrecke am Südhang des Berges Montaña Timanfaya gemacht.

Das Besucherzentrum (Informationszentrum)
Am Nordrand des Nationalpark befindet sich das Besucherzentrum. Es ist gut in die Landschaft eingepasst und bietet dem Besucher auf 2300 Quadratmeter einen Überblick über die Vulkane von Timanfaya, die Flora und Fauna des Parks.

Rundfahrt durch den Park.
Von der Nationalparkverwaltung wird eine Rundfahrt mit dem Bus durch das Zentrum des Parks angeboten. Man hält am Aussichtspunkt an,  mit Ausblicken auf den Südwesten der Insel Lanzarote.

Rundgang im Süden des Parks
Diese Tour, die zu Fuss durchgeführt wird benötigt eine Voranmeldung im Informationszentrum. Es handelt sich dabei im einen leichten Fußmarsch von 2 Kilometern der etwa 3 Stunden dauert. Dabei wird einiges zu den Vulkanen und der Flora erklärt.

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